Hunderte Menchen versammelte sich am Samstag an der Alster. Fast alle kamen mit Hund. Auch Guido Maria Kretschmer mit Mann Frank. Warum und wobei es darum ging? Hamburg Prominent war für Euch dabei!
Dieser Termin stand wahrscheinlich in Großbuchstaben im Terminkalender des Designers und Hundeliebhabers für den er sich extra viel Zeitgenommen hat.
Mit einem stillen Protestmarsch an der Hamburger Alster haben am Sonnabendnachmittag mehrere Hundert Tierschützerinnen und Tierschützer auf das anhaltende Leid von Galgos, Podencos und anderen Jagd- und Arbeitshunden in Spanien aufmerksam gemacht.

Zu den prominentesten Teilnehmern zählten der Modedesigner Guido Maria Kretschmer und sein Ehemann Frank Muters, die gemeinsam mit ihren Galgos an der Demonstration teilnahmen.
Der Protest fand anlässlich des Endes der spanischen Jagdsaison statt – dem sogenannten „Día del Galgo“, einer Zeit, die für Tausende Hunde jedes Jahr lebensbedrohlich ist. Schätzungen zufolge werden in Spanien jährlich zwischen 50.000 und 100.000 Jagdhunde ausgesetzt, getötet oder in sogenannte Perreras – staatliche Tierheime oder Tö=ungsstationen – gebracht.
Unter dem Motto „MISMOS PERROS – MISMA LEY“ – gleiche Hunde, gleiches Gesetz – fordern die Teilnehmenden eine rechtliche Gleichstellung aller Hunde sowie eine Reform des spanischen Tierschutzrechts. Der Hamburger Galgomarsch war Teil einer europaweiten Aktionswoche.

Unter dem Hashtag #galgosunited gingen gleichzeitig in zahlreichen Städten Menschen auf die Straße – darunter Köln, Berlin, Bremen,
München, Leipzig, Mainz, Osnabrück, Saarbrücken sowie Wien, Graz und Zürich. Der stille Marsch führte durch das Herz der Hamburger Innenstadt.
Das Galgomarsch-Team Hamburg betont:
„Die spanischen Tierschützerinnen und Tierschützer dürfen mit diesem Problem nicht allein gelassen werden. Sie kämpfen täglich unter schwierigen Bedingungen für Tiere, die keinerlei Rechte haben. Unsere Aufgabe ist es, ihre Stimmen auch hier hörbar zu machen.“
Mit ihrer Teilnahme unterstrichen Guido Maria Kretschmer und Frank Mutters erneut ihr langjähriges Engagement für den Tierschutz. Beide leben selbst mit geretteten Galgos und setzen sich öffentlich für deren Schutz ein.
Der Hamburger Galgomarsch setzte ein stilles, aber deutliches Zeichen: Gleiche Hunde verdienen gleiche Rechte – unabhängig
davon, wofür sie genutzt werden.
Weitere Bilder der Demo finden Sie bei der Tierschutzgala auf Instagram
